Die deutliche Zustimmung von 62 Prozent zur Abschaffung des Eigenmietwerts hat gezeigt, dass Wohneigentum für die Zürcherinnen und Zürcher ein prioritäres Anliegen ist. Aus diesem Grund fokussiert sich der HEV Kanton Zürich nun mit allen Kräften auf die Wohneigentums-Initiative. Das Thema der Finanzierung kann zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgegriffen werden. «Die Bevölkerung hat klar signalisiert, dass sie den Zugang zu Wohneigentum stärken möchte. Darauf richten wir unsere Kräfte aus», sagt Hans Egloff, Präsident des HEV Kanton Zürich. «Die Wohneigentums-Initiative ist dafür das richtige und wirksame Instrument.»
Mit der Wohneigentums-Initiative setzt sich der HEV Kanton Zürich dafür ein, dass Wohneigentum für den Mittelstand wieder erreichbar wird. Die Initiative verlangt, dass bei staatlich geförderten Wohnbau-Projekten nicht nur kostengünstige Mietwohnungen, sondern auch kostengünstige Wohnungen für das selbstbewohnte Wohneigentum erstellt werden müssen. Damit wird der verfassungsmässige Auftrag erfüllt, wonach Kanton und Gemeinden sowohl den gemeinnützigen Wohnungsbau als auch das selbstgenutzte Wohneigentum gleichermassen fördern sollen.
Die Initiative sorgt für mehr Ausgewogenheit und Fairness in der Wohnbauförderung: Sie erweitert das Angebot an preisgünstigem Wohnraum und entlastet den angespannten Wohnungsmarkt. Der HEV Kanton Zürich bleibt überzeugt, dass eine zukunftsorientierte Wohnpolitik beide Wohnformen – Miete und Eigentum – gleichberechtigt berücksichtigen muss. «Eine Wohnpolitik, die einseitig nur Mietwohnungen fördert, greift zu kurz», sagt Albert Leiser, Direktor des HEV Kanton Zürich. «Der Mittelstand braucht wieder realistische Chancen, Eigentum zu erwerben. Genau das schafft unsere Initiative.»
Nächster Schritt: Urnenentscheid
Der HEV Kanton Zürich hält an seinem Engagement fest, preisgünstiges Eigentum für den Mittelstand zu schaffen. Er ist überzeugt, dass die Bevölkerung die Chancen der Initiative erkennt und sich für eine ausgewogene Wohnpolitik ausspricht, die sowohl Mietwohnungen als auch selbstgenutztes Wohneigentum fördert.
